HUNGRIGE SPEISEN - SATT WERDEN

GETREIDEÄHREN

Dem potentiellen Kunden soll das Wasser im Mund zusammenlaufen. Deshalb leitet eine große Schnellimbisskette angeblich die Küchendüfte mit einem aufwendigen Rohrsystem nach vorne auf die Straße. Anrüchige Geschäftsgebaren oder nur ein Gerücht?
Das Kunstwerk vor Maria Sieben Schmerzen. Es strahlt eben gerade nicht viel versprechend nach außen. Es erschließt einen Innenraum. Wer hinein tritt, lernt, sich ganz auf das Elementare zu konzentrieren: Weizen, Gerste und eine Roggenähre. Grundnahrungsmittel. In der Eucharistiefeier auch geistlich als „Brot des Lebens“ präsent. Erst das von oben hereinfallende Licht bringt die drei Relieftafeln zur Geltung.
Den schnellen Hunger zu wecken – und jemand an Leib und Seele zu sättigen: Das sind zwei ganz verschiedene Aufgaben. „HERR, du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt“ lautet ein altes Dankgebet (Psalm 145,16).
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SÄTTIGUNG

Die Kirche „Maria Sieben Schmerzen“ lädt schon vom Namen her dazu ein, sich durch Anbetung der Gottesmutter Maria zu einer Kultur des Mitleides und der Barmherzigkeit inspirieren zu lassen.
Und dabei darf es dann durchaus auch nach frischem Brot, Obst und Gemüse riechen: seit ihrer Gründung kümmert sich die Pfarrei um die Armen im Viertel. 250 bedürfte Haushalte werden durch eine wöchentliche Armenspeisung und die Münchner Tafel kostenlos mit Lebensmitteln versorgt.

Hier schafft die Kunst einen Raum, sich zu besinnen: Wovon hast Du zu viel? Was (ver)kaufst du ungesundes?

Station 2: Pfarrei Mariä Sieben Schmerzen
Thelottstr. 28,
80933 München
U2 - Haltestelle Dülferstraße, StadtBus 60 - Haltestelle Aschenbrennerstr.

Zur nächsten Station:
MVV: mit StadtBus 60 von Aschenbrennerstr. bis Stösserstrasse, zu Fuß auf Stösserstrasse zurück, Heinrich-Braun-Weg links vor
Rad: Wintersteinstraße Richtung Stösserstraße – rechts Heinrich-Braun-Weg

 
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