KRANKE PFLEGEN - GESUND BLEIBEN

GINGKOBAUM

Der Erhalt der Gesundheit, der seelischen wie der körperlichen, gründet in der Kunst, Körper und Geist angemessen zu pflegen. Seit der Antike umfasst der Begriff der ‚cura‘, der Pflege, mehr als den reinen Krankendienst. Er nimmt das ganze Feld der Vor- und Fürsorge für die Gesunden mit in den Blick. Für sich selbst und für andere umfassend sorgen zu können, dazu bedarf es vieler Hilfsmittel, die an dieser Station meditiert werden.
Durch das Fenster der Skulptur schauen wir zuerst auf einen Gingkobaum. Dahinter erblicken wir das als Kreuz gestaltete Fenster der Simeonskapelle, die zum Wohnstift „Augustinum München-Nord„ gehört. Zwei starke Sinnbilder für das, was gesund erhält: Die Heilmittel aus der Natur, aber auch aus der Kultur.
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HEILUNG
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Ein Gang in die Kapelle lädt dazu ein, sich das Ineinanderwirken verschiedener Heilkräfte bewusst zu machen. Hier werden die sieben ‚Medikamente‘ anschaulich, die nach Thomas von Aquin der Gesundung dienen, weil sie helfen, dem Weltschmerz zu entfliehen: Sich freuen und weinen zu können, Mitleid und Wahrhaftigkeit zu leben, zu schlafen, zu baden und zu beten. Diese Heilmittel befähigen zur echten Sorge für sich und andere.

Der Gingkobaum ist ein Symbol für Lebenskraft und Heilung. Woran „krankt“ Dein Leben? Frage nicht nur Deinen Körper, sondern auch Deine Seele…! Welche Erfahrungen hast Du mit den „Medikamenten“ gemacht, die Thomas von Aquin empfiehlt?

 

Station 4: Wohnstift Augustinum
Augustinum
Weitlstraße 66
80935 München
U2 „Hasenbergl“; StadtBus 60, 170, 171 Ittlingerstraße

Zur nächsten Station:
MVV: mit StadtBus 170 von Ittlingerstraße bis Gustav-Mahler-Straße; zu Fuß bis Werner-Egk-Bogen, links
Rad: Weitlstraße zurück – rechts in Hasenberglstraße – Radwegweiser Milbertshofen folgen – Radwegweiser Arena folgen – links in Werner-Egk-Bogen

 
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